Archiv der Kategorie: Politik

Tempo raus am Spazierweg, bitte (Schillerweg)

Wer bremst ver… gewinnt!
Ein Schreiben der MIT Mountainbike Initiative Tirol.

Liebe Community!
Wir haben ein Anliegen.
Wir sind gerade in einer sehr guten, jedoch heiklen Zeit. Durch den Bau des Arzler Alm Trails und des Hungerburg Trails 2.0 haben wir nun endlich zwei Trails, auf denen jeder fahren kann.
Die Zahlen, die bei der Ergebnispräsentation der Workshops für die Bike City Innsbruck vorgestellt wurden, haben uns vom Hocker gehaut! Es sind insgesamt rund 20.000 Fahrten seit dem Bau, ein Tagesdurchschnitt von 66 Fahrten und ein Tagesmaximum von 700!
Das sind gute Neuigkeiten. Jedoch ist der Schillerweg als Verbindung zur Stadt natürlich ein Brennpunkt. Es werden jedoch regelmäßig Beschwerdeschreiben von Fußgängern, Familien, Leuten mit Hunden, etc. eingereicht, in denen geschildert wird wie Rücksichtslos und Fahrlässig die Radfahrer diesen Weg benützen und somit andere Benutzer gefährden.
Stellt euch vor ihr seid selbst mit zwei Kindern und einem Hund auf diesem Weg unterwegs und eine Gruppe Biker kommt mit 40 Sachen um die Ecke geschossen. Das ist ein furchteinflössender Moment der eine Wut weckt, mit der sofort die ganze Bike-Community in Verbindung gebracht wird.
Es liegt nun an uns als Community, unsere Infrastruktur zu hüten, indem wir uns dementsprechend gesittet verhalten. Nur so können wir es schaffen, die Akzeptanz unserer Mitmenschen zu gewinnen, und somit den Weg frei machen für zukünftige Projekte!
Es ist auch jeder Biker dazu angehalten, die schwarzen Schafe unter uns darauf aufmerksam zu machen, dass sie mit ihrem Verhalten der Community, die sich tagtäglich den A*** aufreißt, um das Angebot besser und größer zu machen, die Arbeit massiv erschweren und verzögern.
Wir würden uns freuen, wenn unsere Arbeit zwar so gut angenommen wird wie bisher, jedoch auch mit Respekt behandelt wird.
In diesem Sinne,
r-e-s-p-e-c-t, vielen Dank und ride on!

#MTBInnsbruck
#BikeCityInnsbruck
#BikeparkInnsbruck

keep calm and cycle on

Radhauptstadt Innsbruck, die bisher traurigste Woche

Man kommt ins Zweifeln, ob das mit der hochgelobten „Fahrradhauptsstadt Innsbruck“ irgendwie angenommen oder gelebt wird. Irgendwie werden meiner Meinung nach von den Verkehrsteilnehmern und Politikern nur die Rosinen als Thema raus gepickt und das Ziel eines rücksichtsvollen Umgangs verfehlt.

DIe aktuellen Themen sollten zu denken geben, für mich ist der Tiefpunkt selbst unterschritten worden:

 

mögen Verkehrs- und Freizeitlösungen rücksichtsvoller werden.

Tandem gesucht

Long time no see!

Schändlich im wahrsten Sinne des Wortes und schuldig im Sinne der Anklage. Ja, lange nichts geschrieben und trotzdem viel passiert. Da wäre zum einen viel Betrieb in der Bikerei oder eben das schon wieder die Fahrräder in der ach so heiligen Maria-Theresien-Straße unerwünscht sind und müsste nicht morgen auch critical mass sein?

Wichtiger im Moment und ein super Grund um wieder aktiv zu werden: wir suchen ein Tandem!
Idealerweise nichts zu großes, nichts zu gefährliches – fahren soll es schon. In Landeck ist eine junge blinde Gymnasiastin, welche den Fahrtwind zwischen den Haaren spüren will und eben bedingt ein Tandem dafür benötigt. Jede Hilfe und jedes Rad sind willkommen. Kontakt vorerst über info@fahrrad-innsbruck.at

im übrigen werden auch gerne ältere Tandems gesucht die dann bei der vorhin genannten und mit besten Empfehlungen prämierten Bikerei repariert wird. Radfahren ist für alle da, die M.T.Strasse scheinbar nicht…. und damit auf in die Radsaison 2012. lg, B

Radfahrverbot Maria-Theresien-Straße abgewandt

Gute Neuigkeiten: Aus einem Mail der Critical Mass geht hervor, dass die Maria-Theresien-Straße nicht gesperrt wird. In keinster Weise. Hier der Auszug aus der Mail:

2011 hat übrigens mit guten Nachrichten begonnen: An unserem traditionellen Treffpunkt wird das Abstellen von Fahrrädern weiterhin erlaubt sein. Für den Vorschlag der Stadtregierung, die nachhaltige Mobilität in die Seitengassen zu vertreiben, gibt es nämlich keine rechtliche Grundlage.

Positiv kommt hinzu, dass dennoch einige Verbesserungen statt gefunden haben. Neue Radlständer sind am Burggraben, in der Anichstraße und anderen nahen Orten installiert worden. Goot sei dank nicht die unbrauchbaren IVB.rad Dinger, die eine unglaubliche Stahlverschwendung sind. sg, B

grüne Radwege und Aaron Kuehn

Radteil-Typogram Aaron Kuehn – beschäftigt sich neben Design und Werbung auch mit Radwegen und dem Radkult allgemein.

Von ihm stammt auch diese wunderschöne Typografie welche dem geneigtem Radfahrer nun alle Begriffe selbst erklärt bzw. übersetzt.

Auf seiner Seite selbst findet sich auch ein Radweg-Planungs-Draft. er scheint ebenfalls für grüne Radwege zu sein. Warum grün? vermittelt positive Gefühle und lenkt den Standardverkehr nicht zu sehr ab.

Ich denke mir, gerade so Radwegübergänge wären mit grünem Straßenbelag auch touristisch von Vorteil. Im Sinne von zunehmenden Radtourismus, der äußerst nachhaltig ist. Man könnte  es hier diskutieren, aber nur wenn man grün auch auf den Radwegen sehen will.

Und nebenbei die schöne Illustration kann man dort auch als signierten Abzug bestellen.

Radkasten von Sonja Pitscheider

Radfahren findet in der Politik meist nur wenig Gehör. Mit aktuell 35 Blogposts zu dem Thema zeigt Sonja Pitscheider mehr als nur Sympathie zu diesem Thema.

letzte und aktuelle Themen: Radabstellverbot in der Maria-Theresien-Straße als auch die hart erkämpfte Radfahrüberfahrt bei den Viaduktbögen/Sillpark.

Lesenwert und äußerst aktuell. Mein Dank vorweg an dieser Stelle für all die Arbeit die hier gemacht wird.

Radverbot in der Maria-Theresien-Straße Innsbruck

Einige meiner Freunde sind einer Facebookgruppe beigetreten, deren Name mir die Haare zu Berge stehen ließ. Ja, scheinbar sollen die kärglichen und wenigen Fahrradabstellplätze nun auch entfernt begrenzt nutzbar werden.

Initiator und wahrscheinlich auch Gründer dieser Gruppe von Gegnern dieses Beschlußes ist Gemeinderat Martin Hof, der dazu auch einen lesenswerten Artikel auf seinem Blog verfasst hat.

Nun aber die Eckdaten zu dem Verbot:

  • ab 1.4.2011
  • zwischen Kreuzung Anichstraße und Burggraben
  • von 10:30 bis 18:00

du meine Güte, soll das eine Stadt beleben. Irgendwo schwirrt ja der Wunsch „Fahrradfreundlichste Stadt Österreichs“ zu werden in den Köpfen der Politiker und dann das?

Ich verstehe ja, dass die Rillen als Blindenleitsystem einfach nicht blockiert sein dürfen und die Straße an sich einladend ist einen Super-G durch Passanten zu veranstalten, aber nicht, es einfach zu verbieten. Freu mich über rege Diskussion.